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Die hohe Glaskunst in Schlesien (heute Südpolen) hat bisher im Vergleich zur Böhmischen Glaskunst viel zu wenig Beachtung gefunden. Mit Ihren  beiden Büchern (veröffentlicht 2005 und 2009) leistet Frau Dr. Stefania Zelasko echte Pionierarbeit bei der Erforschung der Geschichte des Schlesischen Glases.

Acht Jahre intensivste wissenschaftliche Forschungsarbeit waren nötig, um diese Monographien über die Josephinenhütte zu verfassen, und ihr einen herausragenden Platz in der Glasgeschichte als eine der bedeutendsten Glashütten Europas zu sichern. 

Fast schon vergessene, aber für die Glasgeschichte immens wichtige Persönlichkeiten, kommen zu neuen Ehren. Besonders konzentriert hat sich Frau Zelasko im ersten Band auf das Wirken von Franz Pohl, der durch sein großartiges technologisches Wissen und künstlerisches Talent das Schlesische Glas zum „Glas der Könige" erhoben hat.

Für das Glasmuseum Passau ist es eine große Ehre und Freude, die bedeutendste Forscherin zum Schlesischen Glas bei Ihren Forschungsarbeiten und der Herausgabe ihrer großartigen Bücher unterstützen zu dürfen.

Erst jetzt können Dank ihrer Forschungen viele Gläser richtig zugeordnet werden. Die Meister der Schlesischen Glaskunst kommen zu neuen Ehren.